Kunden-Interview: Als Entwickler 500k Umsatz im Jahr

Im heutigen Kundeninterview spreche ich mit dem Entwickler Shayan über die Wichtigkeit des richtigen Money Mindset. In seinem Werdegang als Entwickler hat er einige Tiefschläge erlitten, hat dann sein Money Mindset verbessert und ist nun einer unserer erfolgreichsten Kunden bei Finally Freelancing. 

Ich bin Maruan Faraj, Gründer der Finally Freelancing GmbH. Gemeinsam mit meinem Team durften wir bereits über 500 Freelancer aus der Digital-, Marketing- und IT-Branche beraten und ihnen dabei helfen, ihre Selbstständigkeit auf das nächste Level zu heben.

Einer von ihnen war Shayan, der seit Frühling 2022 im DBO Programm ist.

Stell dich doch bitte eben vor.

Ich bin jetzt fast 28 Jahre alt und bin Unternehmer. Gestartet habe ich ganz klassisch mit einem Bauchladen und versuche mich jetzt immer weiter zu positionieren in meiner Branche. Ich bin schon sehr lange selbständig. Ich habe mit 19 angefangen, Ideen auszuprobieren und mich selbständig zu machen. Dabei bin ich auch einiges an die Wand gefahren. In der Softwareentwicklung bin ich seit Anfang 2022 selbständig. 

Was hat Dich dazu gebracht, so früh schon in die Selbstständigkeit zu starten?

Ich habe bereits mit 14 Jahren angefangen, in der Pizzeria bei meinen Eltern zu arbeiten. Man kennt es, wenn man einen Migrationshintergrund hat und die Eltern sich in Deutschland ein neues Leben aufbauen wollen, da hilft man als Kind immer gerne aus.

Danach war ich einige Jahre in der Gastro tätig. Ich habe immer schon den Unternehmerspirit gehabt und sehr früh beigebracht bekommen, Dinge selbst zu leiten. Kurze Anekdote am Rande: Mein Vater hat mich, als ich 15 war, zum ersten Mal alleine losgeschickt, um die Pizzeria vormittags zu öffnen. Er meinte, er kommt um 15 Uhr nach. Also stand ich da mit 15 Jahren und musste mich alleine um die Kunden und den Laden kümmern. Ich denke, dass ich deswegen schon früh in die Wiege gelegt bekommen habe, Dinge alleine zu machen.

Den ersten Onlineshop habe ich mit 19 eröffnet.

Mit 19 habe ich dann eine Ausbildung zum Elektroniker bei der Telekom angefangen. Das war für mich aber nur ein Plan B, damit ich überhaupt etwas in der Tasche habe. Ein halbes Jahr später habe ich mir allerdings schon eine Sondergenehmigung vom Ausbilder geholt und meinen ersten Onlineshop eröffnet. Da habe ich versucht, ein paar Produkte zu verkaufen, mit der Intention, mich irgendwann vollständig selbstständig zu machen.

Ich hatte damals gar keine Ahnung davon, was ich da mache, wusste nichts von SEO, sondern habe einfach ein paar Dinge verkauft, die wir noch im Laden hatten. Das waren hauptsächlich orientalische Lebensmittel. Da habe ich vielleicht 2 oder 3 Bestellungen im Monat bekommen. 

Ich habe die Seite hauptsächlich über Facebook vermarktet, weil das damals die stärkste Social Media Plattform war. Aber das war viel trial and error.

Wie sahen denn Deine nächsten Jahre aus, bis wir uns kennengelernt haben?

Ich habe sehr viele kleinere Dinge gemacht. Ich bin sehr kreativ, daher hatte ich viele Ideen, die ich umsetzen wollte. Ich hatte auch ein gescheitertes Ding, das nach meiner Ausbildung kam. Das war ein lokales Geschäft, das ich zusammen mit meinem Vater aufziehen wollte. Aber es ist komplett gescheitert und wir sind mit einem Haufen Schulden dabei rausgegangen. 

Das war aber dann der Antrieb, weswegen ich meinen Skill mit der Softwareentwicklung professionalisiert habe. Ich wollte endlich diese Schulden wegbekommen.

Ich entwickle schon seit meiner Jugend hobbymäßig. Richtig effektiv wurde es bei mir nach der Ausbildung, als wir das lokale Geschäft aufgebaut und dann ohne Geld verkauft haben.

Ich hatte die Wahl: arbeiten oder studieren.

Dann hatte ich die Wahl: Entweder arbeiten in dem Beruf, den ich erlernt habe. Der ist aber gedeckelt, sodass ich höchstens 2.2k netto im Monat dabei bekommen hätte. Oder ich stecke nochmal Kraft rein, gehe studieren und muss dabei nebenbei arbeiten, um die Schulden wegzubekommen. Aber am Ende hatte ich dann einen Skill, der nicht gedeckelt ist. In der Softwareentwicklung kann man ja bis in sechsstellige Bereiche verdienen!

Also habe ich Informatik studiert und nebenbei in einer Softwareagentur als Werkstudent gejobbt und als Pizzalieferant gejobbt. Das habe ich 3 oder 4 Semester gemacht, bis ich ein paar Schicksalschläge hatte, die mich vor neue Entscheidungen gestellt haben.

Ich habe dann das Angebot von der Agentur bekommen, Vollzeit bei ihnen zu arbeiten und das Studium als Fernstudium zu beenden. Das war auch die beste Entscheidung! Ich habe ein gutes Gehalt bekommen und konnte trotzdem weiter studieren.

Dann wurde ich auf Finally Freelancing aufmerksam.

Viele Menschen sehen Herausforderungen ja immer als Hindernis. Ich sehe sie als Chance.

Da kam ich dann effektiv in Berührung, was man mit der Softwareentwicklung als Freelancer machen kann, war ja aber noch an den Job gebunden.

2020 habe ich Maruan, dann glaube ich zum ersten Mal geschrieben. 2021 dann nochmal, mit der Aussage »Bald bin ich so weit.« Ich habe zu dem Zeitpunkt immer noch die Schulden abbezahlt.

Als ich die Videos von Maruan dann gesehen habe, habe ich festgestellt, dass ich mich viel zu günstig verkaufe. Ich konnte mit Maruans Free Tipps schon so viel anfangen!

Ich habe damals einen Shopify Auftrag für 400€ verkauft. Mein größter Auftrag lag vielleicht bei 1.500€. Und dann wurde ich von einem Kumpel angefragt, ob ich mal ein Angebot für einen Bekannten überprüfen könnte. Das war ein Auftrag von einer Event Agentur für so 60k und das Angebot war teilweise sehr groß gefächert. Heute würde ich das vielleicht auch so machen. Damals habe ich das Angebot aber runtergebracht auf 30k. 

Und dann meinte der Kumpel zu mir »Du bist so sympathisch, kannst Du das nicht umsetzen?« Das war mein erster großer Auftrag. Und daraufhin habe ich beschlossen, da noch tiefer reinzugehen. Allerdings fehlte mir das richtige Money Mindset.

Woher kam es, dass solche Aufträge vorher so unerreichbar für Dich waren?

Ich glaube, es war eine Mischung aus meiner Erziehung, meinen Erfahrungen und dem, was ich kannte. Damals habe ich in der Pizzaria 2€ in der Stunde von meinen Eltern bekommen. So etwas wie Mindestlohn gab es damals nicht. Auch in anderen Gastrojobs habe ich vielleicht 7€ in der Stunde bekommen. Wenn ich also 1.7k netto verdient habe, war das für mich viel Geld. Das hat sich dann im Laufe der Zeit gesteigert, bis ich dann den 30k Auftrag gesehen habe.

Da hat mir einfach das richtige Money Mindset gefehlt. 

Ich wusste auch gar nicht, wie ich mit dem Geld umgehen sollte, also waren die 30k auch schnell wieder weg. Davon habe ich die restlichen Schulden abbezahlt und von dem Rest habe ich mir lauter Konsumgüter gekauft. Dann stand ich vor dem nächsten Problem: Steuern. Da habe ich gar nicht dran gedacht und deswegen nichts dafür beiseite gelegt.

Heute habe ich ein besseres Money Mindset und lege 50% von allem, was ich einnehme, auf einem Unterkonto beiseite. 

Wie hat sich das angefühlt, als Du einen 30k Auftrag bekommen hast?

Ich war ein bisschen stolz, habe Glück empfunden, dass es jetzt endlich ein Stück voran geht. Das war dann letzten Endes auch der Pitfall, dass ich das nicht genutzt habe, um weiter voran zu gehen. Ich habe mich auf den 30k ausgeruht, dachte ich muss ja jetzt erst mal nichts weiter verdienen. Das Money Mindset stimmte nicht.

Was hat dazu geführt, dass Dich das eher träge gemacht hat, anstatt Dich anzufeuern?

Mir fehlte das richtige Money Mindset. Es ist wie bei Lottogewinnern, die nicht wissen, wie man mit dem Geld umgehen soll. Ich habe vorher immer klein gedacht, daher ist das nach hinten losgegangen.

Ich habe komplett von der Hand in den Mund gelebt. Das hatte zur Folge, dass ich die einen Schulden abbezahlt hatte, nur um mir neue aufzuhalsen.

Aber dann dachte ich mir: »Ich habe einen Skill. Das war jetzt kein Glück. Ich kann solche Aufträge wiederholen.«

Dann habe ich das nächste Projekt mit NFTs gestartet – welches wieder gescheitert ist.

Ich kam dann auf die Idee, meinen Kindheitstraum zu erfüllen und mein eigenes Spiel zu entwickeln. Das wollte ich dann mit NFTs funden, die zu dem Zeitpunkt stark gehyped wurden. Ich habe also mit meinem damaligen Partner ein NFT Projekt gegründet und es kam auch eine gute Summe zusammen. Allerdings haben wir einige Fehler gemacht, weswegen das Projekt hart gesagt eigentlich ein schimmelnder Apfel war. Es war nicht mehr zu retten. Aber jedes Problem bringt neue Chancen mit sich. Also haben wir den Leuten ihr Geld erstattet, wir mussten kein schlechtes Gewissen haben, was ja häufig der Fall bei NFT Projekten ist. Moral war mir da sehr wichtig.

Und dann kam plötzlich das große Geld.

Ich bin dann an eine Agentur geraten, die Entwickler als Freelancer gesucht haben. Da kam dann das große Erwachen, mit meinem Skill noch mehr Geld zu verdienen. Und plötzlich wurden wir überfüllt mit Aufträgen. Wir kamen kaum mehr hinterher. Und die Aufträge haben richtig Geld mit sich gebracht, mal 20k, 30k, 40k. 

Da saßen wir vielleicht eine Woche an einem NFT Auftrag und haben hinterher 20k mit nach Hause gebracht. Das stand in keiner Relation zueinander. 

Trotzdem hatte ich immer im Hinterkopf, dass ich schon häufig gescheitert bin und habe mich gefragt, was passieren soll, wenn die Agentur wegfällt. Dann bleiben die Aufträge ja aus. Mein Money Mindset fing also an sich zu entwickeln.

Aber ich hatte ja jetzt das Geld, ich war auf Maruan aufmerksam geworden und ich wollte nicht mehr abhängig von der Agentur sein. Also habe ich mich im Frühling 2022 für das DBO Programm angemeldet und darüber viel über Money Mindset gelernt. 

Ihr seid ja damals zu zweit ins Programm gekommen. Was waren Dinge, die ihr in der Zusammenarbeit adressieren wolltet?

Genau, ich bin mit Hamid damals ins Programm gestartet. Wir wollten das Unternehmertum besser kennenlernen, bessere Vertriebsstrukturen aufbauen. Ich wollte mit Vertrieb nie etwas zu tun haben, aber wusste, dass es wichtig ist. Ich hatte immer vor, jemanden reinzuholen, der Vertrieb für mich übernimmt. Mittlerweile liebe ich es aber. 

Ich wusste auch, dass es wichtig ist, Prozesse zu haben. Sich breiter aufzustellen, um die Risiken, die ich in der Vergangenheit hatte, nicht zu wiederholen. 

Ich hatte Maruan ja schon 2 Jahre verfolgt und von den Freebies profitiert, da wusste ich, dass er die richtige Anlaufstelle ist. 

Ihr wart ja auch super motiviert und bereit zu arbeiten. Wie hast Du es aber geschafft, Sales, eine Sache, die Du gar nicht ausstehen konntest, zu einer Sache zu machen, die Dir jetzt so viel Spaß bringt?

Ich glaube, dass ich vom Kopf jemand bin, der sehr viele Sachen lernen möchte. Ich möchte mir Sachen selber aneignen, weil ich nicht von jemandem abhängig sein möchte. 

Was mich an meinem Vorhaben gehindert hat, war, dass ich immer Leute brauchte, die gewisse Funktionen in das Unternehmen gebracht haben, ohne die nichts ging. So war das mit der Agentur: Ich war abhängig von denen, ich wollte aber unabhängig sein. 

Also hatte ich keine andere Wahl: Der Schmerz der Abhängigkeit war größer als der Schmerz, sich Sales jetzt anzueignen.

Fast Forward: Wie ist es jetzt, einige Monate in der Zusammenarbeit?

Hamid und ich haben irgendwann festgestellt, dass das Business unserer Freundschaft schadet. Wir kennen uns seit der Ausbildung und die Freundschaft war uns wichtiger, also haben wir uns berufsmäßig getrennt. Jetzt macht jeder sein eigenes Ding.

Vor der Zusammenarbeit mit Finally Freelancing waren wir bei einer Flughöhe von 20-30k im Monat. Also schon echt gut, aber absolut nicht planbar. Alles kam ja nur von der Agentur. 

Im Juni hatte ich meinen Rekordmonat von 55k. Da kam dann das Problem, dass mein Money Mindset nicht stimmte und ich wieder den Respekt vor dem Geld verloren habe. Ich habe zwar den Fehler, die Steuern zu vergessen, nicht nochmal gemacht, aber irgendwie blieb von dem Geld trotzdem nichts übrig. 

Der Juli war dann ein richtig schlechter Monat, weil die Agentur und somit die größte Einkommensquelle weggefallen ist. 

Und dann habe ich mir Gedanken gemacht. Ich hatte den Respekt vorm Geld schon wieder verloren, das Money Mindset fehlte. Also musste ich dringend etwas ändern, damit ich mich nicht noch tiefer in die Schei** reite. 

Ich habe ich an meinem Money Mindset gearbeitet und mir alle meine laufenden Kosten mal rausgeschrieben.

Ich bin ein sehr emotionaler Käufer. Mittlerweile weiß ich, was mich triggert und versuche das zu vermeiden. 

Also habe ich mir mal eine Liste gemacht, mit all meinen regelmäßigen Ausgaben und laufenden Kosten. Dabei habe ich festgestellt, dass beinahe 6k im Monat nur für Abos weggehen!! Dann habe ich alles gekündigt und mal geschaut, was ich WIRKLICH brauche. Da kam ich dann auf weniger als 1.000 €. 

Im nächsten Schritt habe ich mir vorgenommen, mir nicht mehr alles aus meiner Firma rauszunehmen, was übrig bleibt, sondern mir ein festes Gehalt zu zahlen. Mit diesem Gehalt muss ich dann auskommen und der Rest bleibt in der Firma. Ich kann einem Arbeitnehmer ja auch nicht sagen, dass ich mehr Gehalt brauche, nur weil ich gerade mehr Ausgaben habe. 

Da hat es also Klick gemacht bei mir. Mein Money Mindset stimmte.

Im August kamen dann echt geile Aufträge rein, sodass ich da einen Neustart hatte. Jetzt steigere ich mich jeden Monat und diese Fehler werden mir nicht nochmal passieren. Weil ich den Wegfall meines größten Kunden antizipiert habe, habe ich alle Prozesse auf diesen Fall schon vorbereitet. Somit war das kein allzu heftiger Schlag.

Seit Dezember 2022 habe ich jetzt eine Assistenz eingestellt und habe den Dezember mit 90k abgeschlossen. 

Was ist für 2023 geplant?

Ich möchte auf jeden Fall eine GmbH gründen und dieses Mal nicht den Fehler machen, mich privat zu verbürgen. Am besten möchte ich auch die Holding Struktur umsetzen.

2022 habe ich mit etwa 500k abgeschlossen, für 2023 will ich auf jeden Fall auf über 1 Mio € Umsatz kommen. 

Früher dachte ich immer, man braucht super viele Leute, um 1 Mio zu erreichen. Aber je mehr Leute man hat, desto mehr geht ja auch weg. Ich versuche mir also dafür 2 bis 3 A-Player zu suchen, die ich auch gut bezahlen werde, dann sollte das machbar sein. Besonders gute Leute haben ja auch Bock mitzugestalten.

Zu Beginn des Programms habe ich ja gesagt, dass ich mit planbaren 20k im Monat zufrieden wäre. Maruan hat mich da gechallenged und gesagt, ich soll 100k versuchen. Und was ist passiert? Ich habe es im Dezember fast erreicht. 

Was sind das denn für Entwickler, die Du suchst?

Ich suche keinen bestimmten Stack von Entwicklern, sondern ich suche eher Leute, die wie ich sind. Ich wollte damals immer alles lernen, als ich selbst noch in einer Agentur gearbeitet haben.

Deswegen suche ich nach Leuten, die bereit sind, sich in verschiedene Bereiche einzuarbeiten und sich neues Wissen anzueignen. Lernbereitschaft ist also mein Main Point, nach dem ich suche. Natürlich achte ich dann auf Persönlichkeit und Werte. 

Wer ist Dein idealer Kunde, wie findet er Dich und welches Problem löst Du für ihn?

Ich habe bis vor ein paar Monaten ja noch einen Bauchladen gehabt mit Webentwicklung, App Entwicklung, Web 3.0. Und das war auch mein größtes Problem: Ich wollte mich nicht auf ein Thema beschränken. Dann kam David auf mich zu und hat in einem Sparring Call eine Blockade gelöst. Er meinte, ich muss mich nicht auf etwas beschränken, sondern das, was ich verkaufe, richtig zu verkaufen wissen. Stand jetzt, biete ich gamifizierte Digital Plattformen für Onlineshops mit einem gewissen Umsatz. Diese Digital Plattformen haben dann den Zweck, die Kunden, die man hat, zu richtigen Fans zu transformieren. 

Eine Digitale Plattform könnte z.B. ein NFT sein, oder eine App oder ein Videospiel. 

Kannst Du ein paar Beispiele nennen?

Das einfachste Beispiel: Dominos hat z.B. eine App gebaut. Wenn Du über diese App Deine Pizzen bestellst, bekommst Du jede sechste Pizza gratis. Das hat zur Folge, dass ich nur noch bei Dominos bestelle, anstatt z.B. bei Lieferando.

So etwas ähnliches habe ich letztens für einen Freund umgesetzt, der auch eine Pizzeria hat. Bei ihm kann man Treuepunkte sammeln, die man dann gegen eine physische Belohnung eintauschen kann. 

Wenn man noch weiter geht, habe ich z.B. einen großen Kunden, mit dem ich ein Spiel entwickelt habe, was so ähnlich ist wie Super Mario. In dem Spiel kann man rumlaufen und Punkte sammeln und diese Punkte am Ende gegen Gutscheine oder Ähnliches einlösen.

Das hat den Vorteil, dass die Kunden dann mehr Zeit mit Deiner Brand verbringen. Der Kunde hat in dieser Spielwelt, die wir da entwickelt haben, dann die Möglichkeit, neue Produkte zu vermarkten, beispielsweise über eine neue Quest oder digitale Events. 

Kommen die Kunden bereits mit dem Konzept zu Dir oder entwickelt ihr das gemeinsam?

Ich arbeite das Konzept gemeinsam mit den Kunden aus. Meistens sind die Kunden bereits auf einer gewissen Flughöhe, dass sie SEO bereits optimiert haben, die Ads laufen und einen gewissen Umsatz schon erreicht haben. Sie wollen dann nur auf die nächste Stufe. 

Ich habe mich auf Onlineshops spezialisiert, weil ich da selbst den Background habe und mich auskenne. Aber man kann mich auch für andere Bereiche anfragen und ich schaue, ob das interessant für mich ist und ob ich da weiterhelfen kann.

Es gibt mit Onlineshops ja zahlreiche Dinge, die man machen kann, das ist dann eine Frage der Gamification Elemente. Trotzdem muss man individuell schauen, welche Bereiche für was Sinn ergibt. 

Wie kommst Du an Deine Kunden?

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Tiktok gemacht. Das ist mittlerweile mein Haupt Vertriebskanal. Ich stelle da mein Wissen zur Verfügung und die Leute kommen auf mich zu und fragen mich an. Und es ist nicht nur die ganz junge Generation. Laut meiner Statistik sind 2% meiner Follower über 50-jährige, die teilweise Geschäftsführer von Unternehmen sind. Und damit habe ich mein Ziel erreicht.

Die melden sich dann bei mir und gehen dann in den ganz normalen Sales-Prozess, den Maruan einem in dem Programm beibringt.

Aktuell mache ich den Content auch selber, ich habe nur einen Cutter, der meine gedrehten Videos schneidet. 

Gibt es etwas, was Du anderen Freelancern, die vielleicht da sind, wo Du vor ein paar Monaten warst noch mitgeben möchtest?

Definitiv! Ich habe ein Buch, das ich jedem empfehlen kann: The Obstacle Days, von Ryan Holidays. Das hat mir psychisch extrem weiter geholfen, durch schwere Zeiten durchzukommen. 

Und ich rate Leuten, jedes Problem als Chance zu sehen und immer das Beste aus jeder Situation zu machen.

Hier kann man Shayan finden:

Instagram: https://www.instagram.com/shayannst/ 

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/shayan-nosratzadegan/ 

Tiktok: https://www.tiktok.com/@shayannosrat

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Wenn du mehr solche Themen willst, auch mal behind the scenes, oder wenn ich mal über einen Kunden Erfolg spreche, oder einen Insider aus der Q&A erwähne, dann folge mir auf Instagram. Ich poste fast jeden Tag eine Story zu behind the scenes, sei es von Zuhause wenn ich in meiner Deep Work Session bin oder aus dem Büro mit meinem Team. Hier kannst Du mich finden: https://www.instagram.com/finally_freelancing/

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Über den Autor

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Einige Kundenstimmen

„Ich muss zugeben, dass ich am Anfang sehr skeptisch war. Meine Skepsis hat sich als falsch erwiesen. Im Gegenteil.“

Dennis Rosenwick, Onlineshop Experte, UX/UI, dennisrosenwick.de

„…außerdem bin ich für das Coaching bisher sehr dankbar. Es ist genau das was ich jetzt gebraucht habe…“

Samuel Lutzweiler, Motion Designer, duwee.de

„Kurz vorweg: Ich bin sehr happy mit meiner Entscheidung für euer Coaching.“

Sebastian Radtke, Creative Director, radtke-grafik.de

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Paul Adolphs, Copywriter, paul-adolphs.de