Deine Positionierung – mein Fazit nach 130 Freelancern und Agenturen

Der heutige Blog Post ist länger als sonst.

Diese 8 Minuten Lesezeit lohnen sich. Vielleicht nicht für jeden.
Aber…

…es lohnt sich für jeden, der sich mit dem Thema Positionierung auseinandersetzen möchte.

Und meiner Meinung nach sollte das jeder tun, der selbstständig ist.

Es ist nämlich – strategisch gesehen – eines der wichtigsten Themen  für Freelancer:innen und Agenturinhaber:innen.

Wenn man die eigene Positionierung richtig angeht, arbeitet man mit vorhandener Energie. Es ist, als wenn man von einer Welle getragen wird, statt gegen sie anzuschwimmen.

Nach der Zusammenarbeit mit 130 Kunden habe ich tiefere Einblicke in das Thema Positionierung bekommen als je zuvor. Vieles davon wusste ich als Freelancer zuvor nicht einmal selbst.

In dieser E-Mail teile ich Dir mit, worauf Du unbedingt achten solltest, wenn Du planst, Deine Positionierung zu schärfen.

Eine gute Positionierung macht ALLES einfacher in Deiner Selbstständigkeit.

Ready? Let’s go!

Bei gleichbleibendem Skillset deinerseits verwandelt eine gefährliche, auf den Punkt gebrachte Positionierung Deine Interessenten …

  • Vom Müden Lächeln zu Augen aufreißen und »Erzähl mir mehr!«
  • Von »Dafür haben wir kein Geld…« zu »Wann können wir starten?« (obwohl Du der / die Teuerste bist!)
  • Von keinen Antworten auf Deine Akquise Maßnahmen zu einem Strom an Terminbuchungen

Die meisten Unternehmer:innen glauben, dass, wenn sie nur eine vage Zielgruppe haben, sie bereits positioniert sind. Das stimmt nicht! Vor allem, wenn die Zielgruppe extrem schwammig ist.

Die gängigsten schwammigen Zielgruppen lauten:

  • Webdesign / Branding / Development … etc für KMU:
    Fast ALLES ist KMU. Daher fühlt sich keiner wirklich angesprochen.
  • Webdesign / Branding / Development … für Online Shops:
    Ebenfalls unspezifisch und vage. Die Marken »Otto« und »Asos« sind auch Online Shops. Wären das auch Deine Kunden? Wahrscheinlich nicht.

Ok, ok … Es ist einfach, mit dem Finger auf schlechte Beispiele zu zeigen. Was sind denn dann bessere Zielgruppen?

Bessere Beispiele für präzise Zielgruppen:

  • Online Shops mit 1-10 Millionen Jahresumsatz in der ____ Branche. Stell Dir vor, jemand aus dieser Branche trifft auf Dich. Du hättest sofort eine Sogwirkung mit  der Dein Konkurrent, der NUR allgemein Online Shops anspricht (s. oben), nicht mithalten kann.
  • Personen, deren Business Modell auf ihrer Personal Brand aufbaut. Jeder würde sich angesprochen fühlen, der konstant versucht seine Personal Brand weiter auszubauen.
  • Firmen, die interne Mitarbeitertrainings haben

Merkst Du den Unterschied zwischen den vagen Beispielen oben und den präziseren Zielgruppen unten?


Links: Bei den ersten Beispielen ist es, als wenn jemand in eine riesige Traube Menschen ruft: »Hey, ihr da!«. Alle hören es, aber niemand fühlt sich wirklich angesprochen.
Rechts: Bei den zweiten Beispielen ist es so, als wenn jemand ruft: »Hey, ihr da mit den roten Mützen!« Und alle mit einer roten Mütze drehen sich um und wissen, dass jemand explizit sie meint.

Ich weiß, was Du jetzt gerade denkst.

Die gängigsten Limiting Beliefs, die Freelancer:innen und Agenturinhaber:innen bei einer spitzen Positionierung haben

  • „Ich möchte kein Geld liegen lassen, durch eine zu spitzer Positionierung!“
  • „Mein Markt wird viel »kleiner«. Kann ich damit überhaupt mein Umsatzziel erreichen?“
  • „Was passiert mit meinen Bestandskunden, die nicht zur neuen Positionierung passen? Muss ich alle abwerfen und Gefahr laufen keine Kunden mehr zu haben?“

Glaube mir: Keines dieser Szenarien ist bei mir oder bei der Zusammenarbeit mit meinen mehr als 130 Kunden eingetroffen. Im Gegenteil. Paradoxerweise haben unsere Kunden mehr Anfragen und machen somit mehr Umsatz.

Vorher war ihre theoretische Zielgruppe vielleicht größer. Praktisch haben sie aber viel weniger Leute erreicht. Genau das Gegenteil tritt ein, bei einer spitzen Positionierung.

Wenn Du diesen Step richtig machst, bist Du bereits besser aufgestellt als der Großteil Deiner Konkurrenten.

Damit hört es aber nicht auf. Der Part, der Deine Positionierung wirklich gefährlich macht ist folgender. Du fokussierst Dich nicht auf ALLE Probleme Deiner Zielgruppe, die Du lösen könntest. Sondern auf das Problem oder den Wunsch welche am brennendsten empfunden werden.

Unsere Kunden positionieren sich mit uns von einem »Nice-to-have« aus Kundensicht zu einem absoluten »Must-Have«. Und das macht sich letztendlich besonders in ihren Umsätzen bemerkbar.

Hier einige Auszüge aus unseren Kundenerfolgen, die Dich zu einer scharfen Positionierung ermutigen sollen:

✅ Max Krüger (krueger-personal .de) von 3.000€ Monaten auf 26.000€ nach 3 Monaten Zusammenarbeit durch extrem scharfe Positionierung

✅ Anna von Lenthe, E-Learning Designerin, von 1.000€ nebenberuflich zu voller Selbstständigkeit und +7.000€ Monaten in weniger als 6 Monaten durch Konzentration auf ihr Skillset und dazu passende echte Positionierung

Wenn Du es bis hierhin geschafft hast, Glückwunsch! Ich hoffe, Du konntest etwas aus meinen Learnings aus der Zusammenarbeit mit 130 Kunden mitnehmen!

Was ist derzeit Deine Herausforderung bei der Positionierung?

P.S.: Möchtest Du ein Gratis-Sparring zu Deiner Positionierung und Deinen derzeitigen Herausforderungen damit? Dann buche Dir einen unverbindlichen 60-Min Call.

Sobald Du auf den Buchungslink klickst fragen wir unter anderem nach Deiner Website. Wir werden uns diese im Vorfeld anschauen und sie gemeinsam mit Dir im Gratis Call feedbacken.

Darüber hinaus bekommst Du Lösungsansätze speziell für Deine Branche mit. Bitte buche nur einen Call, wenn Du aus Kreativ-, Tech- oder Digitalbranche kommst.

Alle anderen Calls können wir aus Zeitgründen nicht entgegennehmen. Buche Deinen Call jetzt! No High Pressure, keine Verpflichtungen.

Über den Autor

Jonas Goebel

Jonas ist Head of Design und Content Marketing bei der Finally Freelancing Beratung. Er war selbst 6 Jahre Freelancer im Bereich UI Design, WordPress und Content Creation und hat 10 Jahre Erfahrung in der digitalen Branche.

90% der Designer, Developer und Marketing Dienstleister werden für ihre Zeit bezahlt und nicht ihr Können. Die meisten Unternehmer:innen gehen im operativen Tagesgeschäft unter – und erreichen bei der Skalierung früh eine gläserne Decke.

Erkennst Du Dich darin wieder?

Lass uns das gemeinsam für Dich ändern!

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Schritt 3: Level Up

Wenn wir sicher sind, dass wir Dir helfen können, stellen wir Dir vor wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte. Du kannst dann in Ruhe entscheiden, ob es etwas für Dich ist oder nicht.

Einige Kundenstimmen

„Ich muss zugeben, dass ich am Anfang sehr skeptisch war. Meine Skepsis hat sich als falsch erwiesen. Im Gegenteil.“

Dennis Rosenwick, Onlineshop Experte, UX/UI, dennisrosenwick.de

„…außerdem bin ich für das Coaching bisher sehr dankbar. Es ist genau das was ich jetzt gebraucht habe…“

Samuel Lutzweiler, Motion Designer, duwee.de

„Kurz vorweg: Ich bin sehr happy mit meiner Entscheidung für euer Coaching.“

Sebastian Radtke, Creative Director, radtke-grafik.de

1,5 Wochen dabei und es lohnt sich bereits jeder Cent.

Paul Adolphs, Copywriter, paul-adolphs.de